Harburg: Da geht noch ‚was! Der Süden Hamburgs hat noch viel Potenzial


Am „Runden Tisch“ : VertreterInnen der DEHOGA, Handelskammer Hamburg, Citymanagement Harburg und der Hamburg Tourismus GmbH. Foto: Uschi Tisson (copyright)

Hamburg-Harburg

In Hamburgs größtem Stadtteil Harburg sind im Zusammenhang mit Wachstum und Attraktivität längst noch nicht alle Trümphe ausgespielt.  Bereits vorhandene Begegnungsstätten für Kultur, Sport und Freizeit auszubauen. Dabei den Blick nach vorne zu richten, den Tourismus über die Elbe hinaus in den südlichen Teil Hamburgs zu fördern und auszubauen. Themen, die – wo sonst – an einen runden „Runden Tisch“ passen. Mit engagierten Menschen, denen der – besser ihr – Stadtteil nicht egal ist und ihn mit anderen Bezirken Hamburgs Schritt halten lassen wollen. Harburg soll attrakiver, das Positive vorangetrieben werden. Für seine Bewohner, als auch für die hohe Zahl an Besuchern der Hansestadt.

Auf ging’s. Die Handelskammer Hamburg lud  jetzt Vertreter 30 touristischer Betriebe aus Harburg zum „Tourismusnetzwerk Harburg“ in das Rathausforum ein. Mit am Tisch: Die Hamburg Tourismus GmbH, der Tourismusverband Hamburg e.V., der DEHOGA Hamburg sowie das Citymanagement Harburg. Dabei wurden in einem Workshop mögliche Marketingmaßnahmen, neue Produkte und Projekte diskutiert. Mit dem Ziel, dem Bezirk sowohl eine touristische Perspektive zu geben und gleichzeitig  ein attraktives Angebot für den Harburg-Besuch zu entwickeln. Vorgesehen ist der Ausbau des Netzwerks der touristischen  Betriebe in Harburg auszubauen.

Das Format „Runder Tisch Tourismus“ wurde vom  Citymanagement Harburg  2016 mit Tourismusorganisationen rund um Harburg installiert. Projekte, wie zum Beispiel ein Stadtplan und das Harburg Exposé, wurden auf den Weg gebracht. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Der Harburger Binnenhafen gehört jetzt zu den „99 Lieblingsplätzen der Metropolregion“. Weiter entstand im vergangenen Jahr ein Hotelentwicklungsplan, der die Hotelkapazität – sie stellt derzeit nur 5 % des gesamten Bettenangebots Hamburgs dar – fast zu verdoppeln. Das „Tourismusnetzwerk Harburg“ schloss an diese Aktivitäten an. Weitere Treffen am „Runden Tisch“ werden folgen.

Die Teilnehmer waren sich darüber einig, eine Zusammenarbeit der Akteure im Süden Hamburgs zu aktivieren, da insbesondere im Tourismus gemeinsam gehandelt werden muss. Als Schnittstelle zwischen der Hamburger Innenstadt, der Lüneburger Heide, dem Alten Land und der Elbmarsch hat Harburg viel Potenzial, sich touristisch zu entwickeln. In weiteren Netzwerktreffen mit den Leistungsträgern sollen Ziele für den Tourismus festgelegt, Angebote entwickelt und Marketingaktivitäten realisiert werden. Um entsprechende Gespräche zu koordinieren soll ein Ansprechpartner festgelegt werden, der die Kooperation der Partner unterstützend begleitet.

Als Verkehrsknotenpunkt zwischen Hamburg und den südlichen touristischen Zielen Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen ist Harburg auch ein idealer Ausgangspunkt für den Rad- und Wandertourismus. Stadt und Natur vereinen sich dabei in Harburg zum „Switchpoint“ des Umlandes und zur „grünen Lunge“ von Hamburg.

Mit den Themen Innovation und Kongresstourismus werden die neuen Übernachtungsmöglichkeiten in Harburg nicht nur als „Schlafstadt“ dienen. Ein breit gefächertes Angebot soll verschiedene Zielgruppen ansprechen

Uschi Tisson
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